Freitag, 10. Oktober 2008

Panne in Sachsen Nemt











Rechtliches ...

In Dassow spielt das BauGB wohl keine Rolle.
Wo sind die Ställe?
In Pötenitz, in Kalkhorst, in Mallentin, in Ostholstein ...
Ist demnach Kaltenhof aus dem Schneider bei 500 MW?

Je Hofstelle = eine Anlage, d.h. 4 x 500MW-Anlagen wären nicht machbar.

STVO
" Ein abgesenkter Gehweg
darf nur mit 2,8 Tonnen
belastet werden."

Die Anlage steht hier
ca. 260 m entfernt
von der nächstgelegenen
Bebauung

Dienstag, 7. Oktober 2008

OZ 08.09.08 - Biogasanlage oder Biogasanlage

Eine für Dassower Verhältnisse riesige Industrieanlage (4,65 MW) oder 4 kleine Anlagen (je 500 MW)? , das ist hier die Frage ...
Die Stadtvertreter bevorzugen eine Große, d.h. sie "wollen" dem Unternehmer sein Projekt genehmigen. Zum Einen, weil sie teilweise (d.h. nicht alle) Angst haben, eine solche vor die eigene Tür zu bekommen, zum Anderen als Freundschaftsdienst und vielleicht in der Hoffnung, es springt etwas dabei heraus für die Stadt.
Springt der Investor EVONIK ab, muss der Landwirt sich etwas einfallen lassen.
Kann er sich wirklich ohne Investor 4 solcher Anlagen leisten?
Worum geht es dabei? Geld machen, landwirtschaftliche Produkte absetzen ...?
Kaltenhof wird sich wohl eine solche Anlage gefallen lassen müssen.
Leider hat keiner Einfluss auf die Arbeitsweise (Siehe vorherige Bemerkungen!).
Aber das Risiko wird hoffentlich geringer (kleine Anlage, wenngleich keine Kontrollen bei Inhalt und Art der Befüllung) und bei einer Havarie würde eine Untersuchung folgen und der Betreiber haftbar gemacht werden.

Enttäuschend ist das Verhalten der Stadtvertreter, die nicht den Mut haben gegen das Verhalten dieses Unternehmers zu reagieren. Seit Jahren kann er mit ihnen machen, was er will. Bsp. das Gutshaus Kaltenhof kauft er mit dem Versprechen es zu reparieren (erst nach zwei Jahren nach Abmahnung bezahlt, jetzt ist es zugenagelt), Bauvorhaben blockiert er, wegen eigener Vorhaben, ständige Verstöße gegen Straßenverkehrsordnung, bekommt fast alles durchgesetzt (Straßen, BGA ... ohne etwas als Gegenleistung der Stadt zurückzugeben) und seine Anlagen, Felder usw sind in einem Zustand ...


(Siehe Bild und dieses ist ein Bild unter gutem Licht!) Vernachlässigt, stillgelegte Gebäude aus DDR-Zeiten (Plattenbauten, die nicht einmal für Viehhaltung zugelassen würden.)

Montag, 6. Oktober 2008

Güstrow Höhenwahnsinnig - Trotz Widerstand baut man in Güstrow die größte Biogasanlage Europas OZ 04./05.10.08

Wer zahlt die Kosten der Investition? der Steuerzahler
Wer zahlt die ständig steigenden Energiepreise? der Abnehmer
Was passiert bei Mißernten, Dürre usw?
Was passiert bei einer Havarie?
Wie sicher ist diese Investition?
Weshalb nimmt man die Kritik nicht ernst? Sind die Bürger es nicht wert, dass man ihre Befürchtungen ernst nimmt?
Solche Anlagen:
- Weg von den Ortschaften!
- Eigene Zufahrten bauen, um den Verkehr zu entlasten!
- Keine Lebensmittel verwerten!

Lübecker Nachrichten zur Entscheidung in Sachen Biogasanlage in Dassow Kaltenhof


Der Betreiber schreibt an Bürgermeister und Stadtvertreter eine Mail mit bewußter "UNTERSTÜTZUNG der Entscheidungsfindung".
Inhaltlich ungefähr so: " Wenn die Stadtvertreter diesem Projekt in Kaltenhof nicht zustimmen, würde er 4 x 500 MW- Anlagen an 4 Standorten (sozusagen in allen wichtigen Dörfern, wo Stadtvertreter leben) bauen. Diese wären ja nicht "Entscheidungspflichtig" und so bekämen 4 Orte je eine BGA mit Folgen, sprich: Lärm, Geruch, Verkehr und alle Risiken. Mit dieser "Entscheidungshilfe" manipulierte er die Entscheidung und lachte sich ins Fäustchen. Der fehlende Mut der Stadtvertreter, sich gegen den Betreiber zu entscheiden, ist beschämend. Nun wird sich zeigen, was sie erreicht haben. Solange der Betreiber etwas wollte, hat er "lieb" stillgehalten und nun wird er wieder "Machen, was er will". Keiner kann und traut sich ihn zu stoppen. Alles wird ihm Hinterhergeworfen.
Die Unternehmer in Dassow sehen die Sache anders. Sie unterstützen die Idee, das Projekt, erneuerbare Energien, Investition usw., aber sie kritisieren auch den Betreiber und seine Arbeitsweise. D.h. Grundstück heruntergekommen, nicht aufgeräumt und nichts investiert und jetzt läuft alles besser? Wer es glaubt ...
Wird die Strasse entlang des Objekts auch erneuert?
Jetzt kann man noch etwas für Stadt und Anwohner herausholen (Städtebaulichen Vertrag). Es liegt an den Stadtvertretern ... Die Investitionen fließen jetzt, d.h. entweder sie spielen mit oder passen.

Die Entscheidung scheint gefallen zu sein Ostseezeitung 04./05.10.08

Die Diskussion der Stadtvertreter: Statt 648 wird die Zahl Einwohner, die gegen den Standort der BGA sind, auf 600 reduziert. Dann spielt es gar keine Rolle, ob oder warum sie gegen das Projekt sind. Herr Blanchard (laut Zeitung mit eigener Meinung) schließt sich der Meinung von Herrn Ober an. Man (Herr Ober) hat sich so intensiv mit den Argumenten auseinandergesetzt (war immer für das Projekt, rannte für den Betreiber immer sofort los) und verschließt einfach die Augen und sieht keine Argumente mehr, die gegen eine BGA sprechen (erhöhter Verkehr, Geruch, Lärm, Risiken, steigende Preise für Energien und Lebensmittel ... das riecht nach Vetternwirtschaft). Eigene Argumente, wie keine Gülletransport mehr, wurden widerlegt: "Dafür wird die Gülle von den Ställen angefahren." Wer hat den Betreiber unter Kontrolle? Bisher gab es Klärschlamm, woher er auch kam, den soll es nicht mehr geben. Soll er mit vergoren werden?
Der Betreiber widerspricht sich immer wieder: Erst heißt es, Pellez = das Allheilmittel ist mit 2009 nicht mehr finanzierbar und trotzdem wird gebaut, wo vor 2009 nicht mehr produziert werden kann?
Die Planung ist auch widersprüchlich. Man will das Verkehrsproblem entschärfen und der Erfolg ist gering. Erst versucht man den landwirtschaftlichen Verkehr aus Brennereiweg und Klützer Str. fernzuhalten, um dann doch täglich 21 Fahrten Pellez durch die Klützer Straße zu führen. Auf dem Brennereiweg lasten angeblich noch Fördermittel, die voraussichtlich zurückgezahlt werden müssen. Hat wirklich schon jemand danach gefragt oder ist das nur Politik, ein Druckmittel. Wieviel denn? Also doch weiterhin durch den Brenereiweg fahren, weil wir (d.h. die Stadt) Pleite sind. Eine Frechheit! Die Bürger haben die Straße anteilmäßig bezahlt, und der Landwirt keinen Cent. Also könnte der Betreiber auch mal etwas "GEBEN" und nicht nur verlangen und einheimsen. Kein Anwohner hat eine 40 Tonnen Straße benötigt und soll jetzt, da die Stadt kein Geld hat, wieder zur Kasse gebeten werden? Gehts noch weiter zurück werden die Bürger weiterhin verkauft, verraten und verar...?
Hat die Stadt noch nichts aus dem CD-Werk gelernt. Wie die "Große" Politik, immer Geld einblasen und hinterher zahlt wieder der kleien Mann.